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Berg – die Energieoptimierer®

Modernes Lastmanagement für Unternehmen

Kostensenkung durch intelligente Energiesteuerung

Steigende Netzentgelte, begrenzte Netzanschlussleistungen und die energetische Transformation von Unternehmen stellen uns alle vor neue Herausforderungen. Es gilt die Integration von Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen und energieintensiven Prozessen voranzutreiben.

Ein modernes Lastmanagement unterstützt Unternehmen ihren elektrische Leistungsbedarf tarifoptimiert zu steuern, Lastspitzen zu vermeiden und vorhandene Netzanschlüsse effizient zu nutzen. Berg Systeme ermöglichen weit mehr als eine Spitzenlastbegrenzung und schaffen die Grundlage für eine wirtschaftliche und zukunftssichere Energieversorgung ihres Unternehmens.

Was bedeutet Lastmanagement?

Als Lastmanagement wird die automatisierte Überwachung und Steuerung elektrischer Verbraucher und Erzeuger auf dem Betriebsgelände bezeichnet. Dadurch werden Leistungsspitzen am Netzübergabepunkt reduziert und infolge dessen Netzentgelte gesenkt.

Im Gegensatz zu klassischen Lastmangementsystemen, die bei drohender Überschreitung des aktuellen Leistungsgrenzwertes nur Verbraucher abschalten, verfolgen moderne Energiemanagementsysteme einen intelligenteren Ansatz. Sie steuern Energieflüsse in Echtzeit, berücksichtigen dabei neben den Verbraucherzuständen auch Batterien und Eigenerzeugungsanlagen, wie Photovoltaikanlagen, Netzersatzanlagen oder BHKW´s. Die Integration bidirektionaler Ladeinfrastruktur elektrischer Fuhrparks erhält zudem eine immer größere Priorität.

 
Die Ursache überhöhter Leistungskosten

Eine große Anzahl von Gewerbe- und Industrieunternehmen konzentrieren sich bei Reduktion von Energiekosten primär auf den Stromverbrauch. Vernachlässigt wird dabei häufig ein Blick auf die Netzentgelttarife.

Bereits einige Minuten mit überhöhter Leistungsaufnahme können die jährlichen Netzentgelte negativ beeinflussen.

Typische Ursachen der Leistungsüberhöhung sind:

  • Gleichzeitiger Betrieb mehrerer Produktionsanlagen
  • Anlauf großer Aggregate
  • unkontrollierte Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • Kälte- und Wärmeanlagen
  • Ungesteuerte Batteriespeicher im Stand-Allone-Betrieb
  • Fehlende Transparenz über Lastgänge

Wie funktioniert ein modernes Lastmanagement?

Moderne Lastmanagementsysteme erfassen kontinuierlich Leistungswerte, Energieflüsse und Betriebszustände.

Auf Basis dieser Informationen werden Verbraucher, Speicher und Energieerzeuger automatisch gesteuert. Ziel ist es, durch eine Leistungsprognose kritische Lastsituationen in der aktuellen Messperiode zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor Lastspitzen entstehen.

Alle Eingriffe erfolgen anlagenschonend mit möglichst geringen Einfluss auf Produktionsprozesse.

Lastmanagement mit Batteriespeicher

Batteriespeicher sind ein entscheidender Bestandteil für die Erhöhung des innerbetrieblichen Eigenverbrauchs.

In Verbindung mit intelligentem Lastmanagement können Speicher gezielt eingesetzt werden, um Lastspitzen abzufangen, Eigenverbrauchsquoten zu erhöhen und Netzanschlussleistungen optimal auszunutzen.

Lastmanagement für Ladeinfrastruktur

Mit der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten steigen die Anforderungen an die Energieversorgung von Unternehmensstandorten.

Ein intelligentes Lastmanagement sorgt dafür, dass Ladeleistungen dynamisch an die Netztarife angepasst werden. Durch gezielte Ansteuerung der Ladepunkte in leistungsschwachen Perioden können die Jahresbenutzungsstunden erhöht werden.

Lastmanagement für Industrie und Produktion

Insbesondere in Produktionsbetrieben entstehen hohe Lasten durch energieintensive Prozesse.

Moderne Lastmanagementsysteme ermöglichen die Priorisierung einzelner Verbraucher und berücksichtigen Produktionszustände bei der Regelung. Dadurch bleiben Prozesse stabil, während Leistungskosten reduziert werden.

 

Über 45 Jahre Erfahrung im Lastmanagement

Die Berg GmbH gehört zu den Pionieren für Lastmanagementsysteme. Seit 1980 entwickelt unser Unternehmen Lastmanagementsystemen für Bürogebäuden, Gewerbe- und Industriebetriebe. Mit Optimo wurde im Jahr 2016 die mittlerweile fünfte Generation der Berg Lastmanagementsysteme in den Markt gebracht.

Meilensteine

1980 – Einführung des LAKS Lastmanagementsystems

1994 – Einführung des EKS Lastmanagementsystems

1998 – Einführung des BHS 20 Lastmanagementsystems

2006 – Einführung der BHS 200 – 300 Lastmanagementsysteme

2016 – Markteinführung von Optimo.  Steuerung komplexer Energiesysteme mit Batteriespeichern, Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur.

ab 2026 – Implementierung der Flexibilisierungsvorgaben im Rahmen des  AgNes – Prozesses der BNetzAg

 
Referenzprojekte aus Industrie und Gewerbe

Zahlreiche Unternehmen setzen auf Lösungen der Berg GmbH, um Netzentgelte zu reduzieren und Energieflüsse zu optimieren. Fast 5 % des deutschen Stromnetzes werden durch Optimo-Kunden flexibilisiert.

 

Dietmar Hasenau @ Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG

„Mit dem Lastmanagementsystem Optimo können wir unsere Netzentgelte deutlich reduzieren. Die Komplettlösung Efficio hilft uns bei der jährlichen Zertifizierung nach der DIN EN ISO 50001:2018.“

Stefan Bauer @ Gebr. Dorfner GmbH & Co. KG

Optimo erfasst kontinuierlich alle relevanten Werte und steuert die KWKs so, dass Überproduktion und Einspeisung vermieden werden – vollautomatisch. Durch diese automatisierte Steuerung konnte Dorfner jährlich sechsstellige Beträge allein an Netzentgelten einsparen – und sich gleichzeitig auf ein stabiles, eigenständig funktionierendes System verlassen.

Hagen Thiel @ Westland Gummiwerke GmbH & Co. KG

„Unser System lebt und wächst mit den Änderungen, die sich derzeit auf dem Strommarkt anbahnen: Der Stromeinkauf wird immer mehr zum Terminmarkt. Künftig wird sich das Optimo System für uns noch besser bezahlbar machen.“

Hubert Meier @ Kalkwerk RYGOL GmbH & Co. KG und SAKRET

Das Lastmanagementsystem Optimo vernetzt das Energiemanagement mit den Produktionsanlagen und Leitsystemen und regelt sie über Ethernet in Echtzeit. Bei RYGOL SAKRET werden damit alle Betriebsbereiche nach einem Wochenlastgang gesteuert, der eine tarifoptimierte Energieabnahme außerhalb der Hochlastzeitfenster garantiert.

Welche Lösung eignet sich für Ihr Unternehmen?

Moderne Lastmanagementsysteme unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Funktionsumfang, Regelungsstrategien und Integrationsmöglichkeiten. Für Unternehmen lohnt sich deshalb eine individuelle Betrachtung der eigenen Energie- und IT Infrastruktur.

Am Beispiel von Optimo zeigen wir, wie sich ein modernes Lastmanagement heute zu einem ganzheitlichen Energiesteuerungssystem weiterentwickelt werden kann.

 
Erfahren Sie mehr über Optimo
 

FAQ – Lastmanagement, Energiesteuerung und Leistungskosten

Was ist industrielles Lastmanagement?

Industrielles Lastmanagement bezeichnet die gezielte Überwachung und Steuerung elektrischer Leistungen, um Lastspitzen zu vermeiden und vorhandene Netzanschlüsse optimal zu nutzen. Moderne Systeme gehen dabei deutlich weiter als klassische Lastabwurflösungen. Sie koordinieren Verbraucher, Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur in einer gemeinsamen Energiestrategie und schaffen die Grundlage für eine wirtschaftliche und zukunftssichere Energieversorgung.

Warum entstehen hohe Leistungskosten durch Lastspitzen?

Bei vielen Industrie- und Gewerbebetrieben setzen sich die Stromkosten nicht nur aus dem Energieverbrauch, sondern auch aus dem Leistungspreis zusammen. Bereits wenige Minuten mit hoher Leistungsaufnahme können die jährlichen Netzentgelte erheblich beeinflussen. Typische Ursachen sind gleichzeitig betriebene Produktionsanlagen, Ladeinfrastruktur, Kälteanlagen oder ungesteuerte Energieverbraucher.

Wie hilft ein Lastmanagementsystem dabei, Leistungskosten zu senken?

Ein Lastmanagement erkennt kritische Lastsituationen frühzeitig und steuert Energieflüsse aktiv, bevor Lastspitzen entstehen. Dadurch werden hohe Leistungspreise vermieden und vorhandene Netzanschlüsse effizienter genutzt. Unternehmen können ihre Energiekosten senken, ohne ihre Produktionsprozesse einzuschränken.

Moderne Energiesteuerung statt klassischem Lastabwurf – wo liegt der Unterschied?

Klassische Lastabwurfsysteme reagieren häufig erst dann, wenn eine Leistungsgrenze erreicht wird. Verbraucher werden dann kurzfristig abgeschaltet. Moderne Energiesteuerungssysteme analysieren Energieflüsse kontinuierlich und greifen frühzeitig ein. Verbraucher, Batteriespeicher, Energieerzeuger und Ladeinfrastruktur werden intelligent aufeinander abgestimmt, bevor kritische Lastsituationen entstehen.

Für welche Unternehmen lohnt sich ein Energiesteuerungssystem?

Besonders profitieren Industrieunternehmen, Produktionsbetriebe, Logistikzentren sowie Unternehmen mit Ladeinfrastruktur, Batteriespeichern oder energieintensiven Prozessen. Überall dort, wo hohe elektrische Leistungen auftreten oder Netzanschlüsse effizient genutzt werden sollen, schafft intelligentes Lastmanagement die Voraussetzung für geringere Energiekosten und eine höhere Flexibilität der Energieversorgung.

 

 

Wie können Unternehmen bestehende Netzanschlüsse besser nutzen?

Durch die intelligente Verteilung verfügbarer Leistungen können vorhandene Netzanschlüsse deutlich effizienter genutzt werden. In vielen Fällen lassen sich zusätzliche Verbraucher, Ladepunkte oder Produktionsanlagen integrieren, ohne dass kostenintensive Netzanschlusserweiterungen erforderlich werden. Dies gewinnt insbesondere im Zusammenhang mit Elektromobilität und Elektrifizierung zunehmend an Bedeutung.

Welche Rolle spielen Batteriespeicher bei der Lastspitzenreduzierung?

In Verbindung mit intelligentem Lastmanagement können Batteriespeicher gezielt zur Lastspitzenkappung eingesetzt werden. Gleichzeitig unterstützen sie die Eigenverbrauchsoptimierung von Photovoltaikanlagen und helfen dabei, vorhandene Netzanschlüsse effizienter zu nutzen. Durch die aktive Einbindung in die Regelstrategie werden Speicher zu einem wichtigen Bestandteil moderner Energiesysteme.

Lastmanagement oder Batteriespeicher – was ist sinnvoller?

Lastmanagement und Batteriespeicher sind keine konkurrierenden, sondern ergänzende Lösungen. Lastmanagement sorgt für die intelligente Verteilung verfügbarer Leistungen, während Batteriespeicher Lastspitzen aktiv abfangen können. Die größten wirtschaftlichen Vorteile entstehen häufig durch die Kombination beider Systeme, da Speicher aktiv in die Regelstrategie eingebunden werden können.

Ist Lastmanagement für Photovoltaikanlagen sinnvoll?

Ja. Lastmanagement hilft dabei, den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom zu erhöhen und Energieflüsse optimal aufeinander abzustimmen. Verbraucher, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur können gezielt so gesteuert werden, dass möglichst viel der erzeugten Energie direkt genutzt wird. Dadurch steigt die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage.

Wie unterstützt Lastmanagement die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge?

Mit zunehmender Elektrifizierung steigen die Anforderungen an die Energieversorgung von Unternehmensstandorten. Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung intelligent auf mehrere Ladepunkte und verhindert, dass die Ladeinfrastruktur neue Lastspitzen verursacht. Dadurch können zusätzliche Ladepunkte häufig ohne Erweiterung des Netzanschlusses realisiert werden.

Beeinträchtigt ein Lastmanagementsystem Produktionsprozesse?

Moderne Systeme wie Optimo arbeiten nicht nach dem Prinzip des pauschalen Lastabwurfs. Stattdessen werden Verbraucher anhand definierter Prioritäten, Prozesszustände und Energievorgaben intelligent geregelt. Dadurch lassen sich Lastspitzen reduzieren, ohne die Verfügbarkeit kritischer Anlagen oder die Stabilität von Produktionsprozessen zu gefährden.

Was unterscheidet Optimo von einem klassischen Lastmanagementsystem?

Viele klassische Lastmanagementsysteme reagieren erst dann, wenn eine Leistungsgrenze erreicht wird. Optimo verfolgt einen anderen Ansatz. Das System analysiert Energieflüsse, Lastgänge und Betriebszustände kontinuierlich und setzt flexibel definierbare Regelstrategien um. Dadurch können Verbraucher, Batteriespeicher, Energieerzeuger und Ladeinfrastruktur intelligent aufeinander abgestimmt werden. Aus klassischem Lastmanagement wird so eine aktive Energiesteuerung für moderne Industrie- und Gewerbestandorte.

 

 

Wie finde ich heraus, ob Lastmanagement für mein Unternehmen sinnvoll ist?

Eine Analyse der Lastgänge zeigt, ob Lastspitzen vorhanden sind und welche Einsparpotenziale bestehen. Auf dieser Grundlage lässt sich bewerten, welche Regelstrategien und technischen Maßnahmen für den jeweiligen Standort wirtschaftlich sinnvoll sind. Bereits eine erste Lastganganalyse liefert häufig wertvolle Erkenntnisse über Optimierungsmöglichkeiten.

Was kostet ein Lastmanagementsystem?

Die Investitionskosten hängen von der Anzahl der zu integrierenden Verbraucher, der vorhandenen Energieinfrastruktur und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Entscheidend ist jedoch die Wirtschaftlichkeit. Bereits die Vermeidung einzelner Lastspitzen kann zu erheblichen Einsparungen bei den Leistungskosten führen und die Investition schnell amortisieren.

Wie viel kann ein Unternehmen durch Lastmanagement sparen?

Das Einsparpotenzial hängt von den vorhandenen Lastprofilen und den bestehenden Leistungsspitzen ab. Unternehmen mit stark schwankenden Lasten oder mehreren gleichzeitig betriebenen Großverbrauchern verfügen häufig über besonders hohe Optimierungspotenziale. Eine Lastganganalyse schafft hier Klarheit und bildet die Grundlage für eine belastbare Wirtschaftlichkeitsbewertung.

Welche Daten werden für ein Lastmanagementsystem benötigt?

Grundlage sind Messdaten zur aktuellen Leistungsaufnahme und zu den Energieflüssen eines Standorts. Je nach Anwendung können zusätzlich Informationen aus Produktionsanlagen, Batteriespeichern, Photovoltaikanlagen oder Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden. Moderne Systeme erfassen diese Daten automatisch, visualisieren sie in webbasierten Dashboards und nutzen sie für die kontinuierliche Optimierung der Energieversorgung.

 

 

IHRE KONTAKTPERSONEN

Über die PLZ-Suche finden Sie Ihre Ansprechpartner/-innen. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen und Terminvereinbarungen.


Thomas Stengl

Thomas Stengl

Bereichsleiter Energiemanagementsysteme
 

Bildquelle:

Warmwalzwerk Königswinter I Referenzkunde Berg GmbH

Industriestrompreise seit 2020 I Bundesnetzagentur

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